Werk 03 / 2026
MASA — Adaptive Reuse
MASA (fiktives Studio) · Architektur · Design-Studie Design-Studie
Ausgangslage
Ein eigenes Experiment: Wie brandet man ein Architekturstudio, das Industriebauten in Wohnräume übersetzt — ohne die üblichen Render-Klischees? MASA ist vollständig fiktiv und genau dafür gebaut: als Studie, nicht als Kundenauftrag.
Auftrag
Selbst gestellt: Name, Haltung, Manifest, Projektkatalog und Website eines Studios, das es nicht gibt — so ernsthaft umgesetzt, als gäbe es das.
Umsetzung
„WE DO NOT RESTORE. WE TRANSLATE.“ — um dieses Manifest herum entstand ein Auftritt wie ein Katalogheft: Cover mit Ausgaben-Nummer, acht fiktive Projekte als dokumentarischer Bestand, eine Methode-Sektion, Koordinaten und Zeitstempel als wiederkehrende Details. Bildmaterial: freie Lizenzen und generierte Fotografie.
Erkundung
Was die Studie hergab: Typografie kann allein die Stimme einer Marke tragen; Zurückhaltung liest sich als Selbstbewusstsein; eine dokumentarische Hierarchie macht auch fiktive Inhalte glaubwürdig — Erkenntnisse, die direkt in Kundenarbeit fließen.
Ergebnis
- Typografie allein trägt die Stimme einer Marke — ohne ein einziges Rendering
- Zurückhaltung liest sich als Selbstbewusstsein
- Dokumentarische Hierarchie macht auch fiktive Inhalte glaubwürdig