Werk 05 / 2026
Kardia — modulares Business-System
Eigenentwicklung · Texni Labs · Business-Software · KMU Eigenentwicklung
Ausgangslage
Kleine Unternehmen jonglieren Kalender, Aufgaben, Notizen, Berichte und Zeiterfassung über ein halbes Dutzend getrennter Tools — oder über Tabellen. Ein integriertes System gibt es für sie kaum, ohne gleich eine schwere Enterprise-Suite einzuführen.
Ansatz
Kardia: ein modulares Business-System, dessen Bausteine man zuschaltet wie Klötze — Kalender, Aufgaben, Notizen, Berichte, Zeiterfassung — verbunden durch einen KI-Assistenten. Dessen Prinzip: propose-then-approve — er liest über Module hinweg und schlägt vor, führt aber nichts ohne menschliche Freigabe aus.
Umsetzung
Modularer Monolith: FastAPI + React-19-PWA. Mandantentrennung über PostgreSQL
Row-Level Security (Rolle NOBYPASSRLS) — von der Datenbank erzwungen, mit
Pflicht-Isolationstests je Tabelle. Der KI-Assistent spricht über einen
OpenAI-kompatiblen Seam: dieselbe Inferenz lokal (llama.cpp) oder EU-serverless,
ein Providerwechsel ist Konfiguration, kein Umschreiben.
Stand
Läuft produktionsnah auf eigener EU-Infrastruktur (Caddy, docker-compose, Auto-HTTPS). Über 350 Backend-Tests, Playwright-End-to-End-Tests, nächtliche Backups mit Restore-Runbook und Monitoring (Sentry, EU).
Die Produktseite beschreibt, wohin Kardia wächst: Kardia als Produkt.
Ergebnis
- Über 350 automatisierte Backend-Tests, E2E-Tests, tägliche Backups und Monitoring
- Mandantentrennung von der Datenbank erzwungen (Row-Level Security), nicht von Disziplin
- KI-Assistent mit Freigabe-Workflow — Vorschläge statt stiller Änderungen